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Aufruf in die neue Welt

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2009

Weihnachten in der Neuen Welt

Drehen wir die Zeit einmal 120 Jahre zurück. Wir befinden uns auf einem Segelschiff des Norddeutschen Lloyd, welches sich nach wochenlanger stürmischer Überfahrt nunmehr vor dem Hafen von New York befindet.

Blick auf die FreiheitsstatueWir blicken über die Reling und erkennen am Nachthimmel die Freiheitsstatue, die noch heute die Auswanderer in der sogenannten „Neuen Welt“ begrüßt. Die Ursachen der Auswanderung waren (und sind bis heute) vielfältig, neben „Glücksrittern“ und politisch Unfzufriedenen wollten die Meisten der wirtschaftlichen Not aufgrund Überbevölkerung, Realteilung und Missernten entfliehen. Nicht jeder Emigrant konnte sich eine Kabine für die Überfahrt leisten. Die meisten Auswanderer mussten mit Etagenbetten im Zwischendeck Vorlieb nehmen. Viele überlebten die mehrwöchige Reise unter katastrophalen hygienischen Umständen nicht. Die deutlich schnellere Reise mit den seit den 1870er Jahren verkehrenden Dampfschiffen konnten sich nur vermögende Familien leisten. Obwohl das Gepäck auf ein Minimum beschränkt war, wurden doch Erinnerungsstücke an die alte Heimat mitgenommen, die teilweise bis heute in den Familien weitergegeben wurden. Auch die alten deutschen Weihnachtsbräuche gelangten so in die „Neue Welt“.

Der Geschichtsverein wünscht Ihnen besinnliche Feiertage und ein gesundes, friedvolles neues Jahr