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Die gutt Stubb

Adventsfenster

 

 

2007

Liebe Adventsfensterbesucher,

drehen wir die Zeit einmal gute 100 Jahre zurück. Wir befinden uns in Gau-Odernheim, welches erst 11 Jahre zuvor sein „Gau“ erhalten hatte. Im Sommer 1907 zog im Ort die Wasserleitung ein, noch wurden aber Brunnen zur Versorgung der Bevöl-kerung herangezogen. Licht kam von Kerzen oder Petroleum-lampen – elektrischer Strom kam erst 1912. Geheizt wurde mit Holz und Kohlen - meist nur der Herd in der Küche. Im Orte übten damals 10 Schreiner und 3 Wagner ihr Gewerbe in einer kleinen Werkstatt im Hof oder gar im Hause aus. Schauen wir nun hier in die Werkstatt eines Wagners. In der Hochsaison wurden bis in die Nacht Wagen und Räder gebaut oder repariert. Zentrales „Möbel“ in der Werkstatt ist die hölzerne Werkbank. Hier wurden die Hölzer zur weiteren Bearbeitung eingespannt und dann gesägt, gehobelt, geschliffen, gebohrt, lackiert usw. Typische zeitgenössische Werkzeuge befinden sich im Raum verteilt. In der ruhigeren Vorweihnachtszeit konnte man sich mit Reparaturen, wie hier eines Vorpfluges, eines Wa-genrads oder diverser Gerätestiele beschäftigen. Ein Zubrot ver-diente man sich mit der Herstellung von Holzspielzeug, wie z.B. einfacher Steckenpferde, dem Drehen von Kegeln oder Zierstäben für Puppenbetten, zur großen Freude der beschenk-ten Kinder am Weihnachtsfest des Jahres 1907 .

Mit den besten Wünschen für besinnliche Feiertage
Geschichtsverein Gau-Odernheim