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15. November 2010

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Mit Dolch und Herrgottsgabel...


... ging es ihnen an den Kragen - zumindest den Puten(keulen) und Schweine(haxe)n. Tatort war der ;mittelalterlich dekorierte "Kingeremmer" Bürgerraum, Täter rund 40 Verdächtige des Geschichtsvereins, Tatzeugen die Mittelaltergruppe des Gau-Köngernheimer Bürgervereins.

Vorausgegangen war ja eigentlich ein Kapitalverbrechen bei der historischen Ortsführung in Odernheim: ein Schwerkrimineller hatte einen Hasen entwendet und war von Kingeremmer Rittern dingfest gemacht worden. Das "Corpus delicti" sollte nun durch den Geschichtsverein untersucht werden, wobei der Hase natürlich nicht für das ganze Volk reichen konnte. Doch die Ritter wussten Rat und luden zum Rittermahl.

Zunächst wurden von holden Maiden Schüsseln und Handtücher gereicht, damit die Gäste sich ihre Hände waschen konnten. Die Burgherrin Claudia begrüßte alsdann die illustre und zumeist gewandete Schar mit launigen Worten, heimgeleuchtet und bewacht von ihrem Gesinde. Während die Mundschenke für Nachschub an Gerstensaft und Wein sorgten, wurden erlesene Köstlichkeiten verschiedenster Art gereicht. Zwischen den einzelnen Gängen erfreute Theoderich Nêmmersatt das schmausende Volk.
Der selbsternannte "unfugigste unter den Spielleuten" begeisterte in Begleitung seiner "Alten" mit derben und lustigen Weisen zum Spiel seiner Drehleier. Keiner ;unter den Gästen, der an diesem Abend nicht begeistert mitging, obwohl mancher auch "sein Fett weg" bekam. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt und erst nach mehreren Zugaben wurden die Spielleute unter stehenden Ovationen entlassen. Abschließend bedankte sich Junker Thomas bei den Recken und Maiden des Bürgervereins für die perfekte Veranstaltung und freute sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.